20 Jahre Engagement & neue Ideen: Das Grätzlfest am Elisabethplatz

Was braucht ein gelungenes Grätzlfest? Sonnenschein, Musik, Lachen – und gute Gespräche. All das und noch viel mehr gab es beim diesjährigen Grätzlfest am Elisabethplatz, das gleich mehrere Anlässe zum Feiern bot: 20 Jahre Grätzllabor Wieden – und einen ganz neuen Zugang zur Ideenfindung im Bezirk: den ersten Grätzl-Häck.

Neue Perspektiven für den Bezirk

Ein besonderer Hingucker des Festes war der Bodenteppich mit einem Stadtplan der Wieden. Wer darüber schlenderte, konnte den Bezirk aus der Vogelperspektive erleben: Wo bin ich zuhause? Welche Wege gehe ich im Bezirk? Wo halte ich mich besonders gerne auf – und was möchte ich verändern? Viele Gespräche entstanden genau hier – über Erinnerungen, Ideen und neue Perspektiven auf bekannte Plätze. Der Teppich wurde zum Gesprächsstarter – und zum Symbol für das Motto des Tages: Die Wieden gemeinsam gestalten.

20 Jahre Grätzllabor – 20 Jahre Mitgestaltung

Seit zwei Jahrzehnten ist das Grätzllabor Wieden (früher bekannt als AgendaWieden) ein Ort für alle, die ihr Umfeld aktiv mitgestalten wollen. Eine kleine Fotoausstellung im öffentlichen Raum zeigte die Vielfalt der engagierten Gruppen: von der legendären Lesereihe „Begegnung in Sprache“ über die Gehsteigguerrilleros bis hin zum Kegelturnier mit menschengroßen Kegeln mitten in der Großen Neugasse. All diese Projekte stehen für eines: gelebte Nachbarschaft, kreative Stadtgestaltung und die Kraft des gemeinsamen Tuns.

Premiere: Der erste Grätzl-Häck

Mit dem Grätzl-Häck feierte das Grätzllabor ein neues Beteiligungsformat. Ganz im Sinne eines Hackathons wurden hier in nur einer Stunde dutzende Ideen gesammelt – für mehr Grün, Kühlung und Miteinander auf der Wieden. Die Teilnehmer:innen tauschten sich über ihre „Mission“ im Grätzl aus: Wo fehlt Begrünung? Wo wünschen wir uns Schatten? Welche kleinen Projekte könnten das Klima im Bezirk verbessern?

Ob bepflanzte Fensterbankerln, Mini-Grünflächen oder neue Sitzgelegenheiten – aus dem Gespräch wurden konkrete Projektideen, die mit Hilfe des Förder-Budgets auch realisiert werden können. Und das Beste daran: Die Teilnehmer:innen hatten nicht nur gute Ideen, sondern auch Lust, sie gemeinsam weiterzuentwickeln.

Ein Blick in die Zukunft

Mit Formaten wie dem Grätzl-Häck, dem mobilen Grätzl-LAB oder den Zukunftstreffs wird das Grätzllabor weiterhin Räume schaffen, in denen Ideen wachsen können – für eine klimafitte, lebenswerte Wieden, die von ihren Bewohner:innen aktiv mitgestaltet wird.

Wir sagen: Danke für 20 Jahre Engagement, Neugier und Miteinander – und freuen uns auf viele weitere Jahre voller kreativer Impulse!

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich.