Bei der Projektschmiede wurde gemeinsam an Ideen getüfelt!

Anfang März luden wir in die Pfarre Weinhaus um gemeinsam an neuen Ideen und Projekten für Währing zu arbeiten. Im Rahmen des Förderprogramm des Grätzllabor können Projekte eingereicht werden, die der nachhaltigen Entwicklung des Bezirks dienen. Sei es die Errichtung und Begrünung von Sitzmöglichkeiten, die Durchführung eines Straßenfestes oder Pilotprojekte für innovative Mobilitätslösungen.

Letztes Jahr wurde in Währing z.B. das Salettl im Schubertpark begrünt sowie ein Fahrradtaxi beim Währinger Straßenfest eingesetzt. Aktuell wird an der Errichtung eines Radübungsplatzes beim Währinger Park gearbeitet.

Um neue Projekte zu entwickeln, steckten bei der Projektschmiede rund 15 Bewohner*innen – aktive Gruppenmitglieder aber auch viele neue, engagierte Bewohner*innen – mit uns die Köpfe zusammen.

Für ein sauberes und grünes Grätzl

An zwei Arbeitstischen wurde zu den Themen „Soziales und Kommunikation“ sowie „Öffentlicher Raum“ Ideen diskutiert. Begrünung und Pflanzen waren an einem Tisch dabei ein großes Thema, aber auch die Organisation von gemeinsamen Müllsammelaktionen. Viele Bewohner*innen arbeiten bereits daran, mehr Grün in den Stadtraum zu bringen, in dem sie z.B. ihre Innenhöfe begrünen, Baumpatenschaften übernehmen oder Pflanzentröge vor ihre Haustüren stellen. Im Rahmen eines Projekts sollen diese Geschichten sichtbar gemacht werden, um mehr Menschen dazu zu motivieren, sich für mehr Begrünung einzusetzen.

Der positive 30er

Am zweiten Arbeitstisch wurde viel über das Zu-Fuß-Gehen im Bezirk gesprochen, besonders Sicherheit und Aufenthaltsqualität standen im Fokus. Ein großes Thema dabei waren Geschwindigkeitsbegrenzungen. Im ganzen Bezirk, mit Ausnahme von den Schienenstraßen, herrscht eine Tempo-30 Beschränkung für den motorisierten Verkehr. Leider halten sich einige Fahrzeuglenker*innen nicht daran. Tempo-30 Zonen gelten als ein Verbot, dabei sollte man die positiven Aspekte hervorheben: die Sicherheit für Fußgänger*innen wird erhöht, die Lautstärke wird reduziert und somit der ganze Bezirk lebenswerter. Im Rahmen einer Kampagne sollen diese positiven Aspekte hervorgehoben werden. Mit Schildern und Bannern soll die Aufmerksamkeit für die Tempo 30 besonders gestärkt werden.

Wie geht es weiter?

Diese Projektideen werden nun von unseren Projektgruppen, wie z.B. der Gruppe 1000 Blätter me(e)hr oder 18bewegt weiter bearbeitet und zu einem Projektantrag ausformuliert. Diese Anträge werden dann in der Steuerungsgruppe vorgestellt und über eine Finanzierung durch den Bezirk abgestimmt. Fallen diese Abstimmungen positiv aus, macht sich das Grätzllabor Währing an die Umsetzung.

Ihr möchtet euch ebenfalls an diesen Projekten beteiligen oder habt neue Projektideen? Meldet euch gerne bei uns per e-mail oder ruft uns an unter: +43 720 143 787.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

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