Unsere Mission für mehr Grün, mehr Schatten und mehr Lebensqualität geht auch 2026 weiter.
Der nächste heiße Sommer kommt bestimmt – und im Grätzllabor Innere Stadt begleiten wir eure Ideen für lebendige, klimafitte Grätzl. Wir unterstützen euch mit persönlicher Beratung, beim Kontakt zur Bezirksvorstehung sowie zu den zuständigen Dienststellen der Stadt Wien. Zusätzlich steht ein eigenes Förderbudget zur Verfügung, um die Umsetzung eurer Projekte finanziell zu unterstützen.
Ihr seid auf der Suche nach Inspiration?
Beim 2. Forum Innere Stadt zeigte Jasmin Helnwein (FH Technikum Wien) in einem Impulsvortrag, wie vielfältig die Möglichkeiten für einen grünen und kühlen Bezirk sind:
- Habt ihr schon von „Living Walls“ gehört?
Dabei handelt es sich um vertikale Gärten an Gebäuden. Sie verbessern die Luftqualität, reduzieren Lärm und werten Straßenzüge auch optisch auf. Living Walls eignen sich besonders für Orte mit begrenztem Platzangebot.
- „Parklet“ ist für euch noch ein Fremdwort?
Grüne Parklets sind öffentlich zugängliche, begrünte Aufenthaltsflächen auf ehemaligen Parkplätzen, die auch temporär errichtet werden können. Sie werden vom Verein LA21 unter dem Begriff „Grätzloase“ gefördert.





- Ohne Blau kein Grün?
Nachhaltiges Regenwassermanagement leitet Regenwasser nicht direkt in die Kanalisation. Stattdessen wird es gespeichert, gereinigt und vor Ort zur Bewässerung genutzt – etwa bei einer Innenhof– oder Fassadenbegrünung am eigenen Wohnhaus. Dafür gibt es eine eigene Förderung der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22).
- Lust auf kunstvolle Freiluftdächer?
Im Rahmen von Kunstprojekten lässt sich der öffentliche Raum besonders kreativ beschatten. Bunte Regenschirme oder Sonnensegel machen Plätze und Straßen auch an Hitzetagen gut nutzbar. Viele praktische Beispiele findet ihr in der Broschüre „Wiener Schatten“ der Stadt Wien (MA 19).
- Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen?
Während die Tröpferlbäder einst die hygienischen Verhältnisse in Wien maßgeblich verbesserten, untersuchte das Forschungsprojekt „Tröpferlbad 2.0“ kürzlich die Umsetzung sogenannter „Coolspots“. Am Schlingermarkt in Floridsdorf wurden beispielsweise drei „technische Bäume“ mit Nebeldüsen und schattenspendenden Kletterpflanzen errichtet, die der Bevölkerung in der heißen Jahreszeit Abkühlung bieten.
Mehr Begrünung und Beschattung helfen dabei, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, die nicht mehr verhindert werden können (Adaption bzw. Klimaanpassung). Selbstverständlich unterstützen wir auch Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen (Mitigation bzw. Klimaschutz).
Welche Ideen möchtet ihr in der Inneren Stadt umsetzen?
Meldet euch bei uns unter:
innere-stadt@la21.wien
+43 677 628 928 77




