Christina, Claudia und Ingrid engagieren sich als Grätzlheld:innen auf der Wieden. Gemeinsam mit vielen Unterstützer:innen haben sie am Elisabethplatz eine neue Grätzloase geschaffen: die Grätzlzelle. Sie verbindet Sitzgelegenheiten mit einem offenen Bücherschrank und lädt zum Lesen, Austauschen und Verweilen ein.
Christina lebt seit 2016 im Grätzl und beschreibt es als ein Dorf mitten in der Stadt. Mit der Grätzlzelle wollten sie einen Ort schaffen, an dem Menschen einfach zusammenkommen können: Wie in einem Dorf mitten in der Stadt.
Die Projektgruppe verwandelte eine alte Telefonzelle in einen offenen Bücherschrank, schuf neue Sitzmöglichkeiten und entwickelte bei gemeinsamen Grätzlfesten weitere Ideen. Heute nutzen Menschen den Platz zum Lesen, Spielen, gemeinsamen Essen und Plaudern.
Gemeinsam mit der Nachbarschaft gestalteten sie die Grätzlzelle Schritt für Schritt. Grätzlfeste mit Musik, Marktständen und vielen Begegnungen stärkten das Miteinander im Viertel. So entstand ein Freiraum, der allen offensteht und Begegnung im Alltag ermöglicht. Ingrid betont, wie wichtig solche konsumfreien Orte im Grätzl sind. Wenn Menschen mehr Zeit draußen verbringen, entstehen Gespräche und neue Bekanntschaften ganz von selbst.
„Die Arbeit dahinter ist viel, vom Schlosser bis zur Flyer-Gestaltung. Aber es lohnt sich, wenn alle zusammenkommen!” erzählt Claudia.
Auch in Zukunft bleiben Christina, Claudia und Ingrid aktiv. Sie entwickeln neue Ideen für weitere Projekte rund um den Elisabethplatz und planen regelmäßige Grätzlfeste, um Begegnung und Kreativität im Grätzl weiter zu stärken.
Christina, Claudia und Ingrid zeigen, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt und wie lebendig öffentlicher Raum werden kann, wenn Menschen ihn gemeinsam gestalten.