Christine, Martin und Thomas engagieren sich bei dem Grätzllabor Wieden. Mit der Projektgruppe Raum fair teilen setzen sie sich für Straßen ein, die den Menschen gehören und für eine lebenswerte Stadt im 4. Bezirk.
Die drei arbeiten für mehr Grün, sichere Schulwege und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ihr Ziel ist ein öffentlicher Raum, in dem sich Menschen gerne aufhalten, Kinder sicher unterwegs sind und Umwelt und Lebensqualität zusammengedacht werden.
Christine beschreibt ihre Vision so: In einer lebenswerten Stadt sind Straßen begrünt, Menschen können bei offenem Fenster schlafen und sich ohne Angst mit dem Fahrrad bewegen.
Martin wünscht sich, dass seine Kinder den öffentlichen Raum selbstständig und sicher nutzen können.
Thomas denkt weiter: Für ihn hat die Zeit der Versiegelung ausgedient, eine autofreie Wieden wäre ein großer Schritt nach vorne.
Gemeinsam haben sie bereits viel erreicht. Mit der Initiative „Gärten der Mühlgasse“ konnten sie eine Mehrheit für eine neue Fußgänger:innenzone gewinnen. Dieser Erfolg zeigt, wie wirkungsvoll Engagement aus dem Grätzl sein kann.
Auch in Zukunft bleiben sie aktiv. Geplant sind ein autofreier Schulvorplatz in der Phorusgasse und ein begrünter Mozartplatz. Damit möchten sie noch mehr Raum für Begegnung, Sicherheit und Grün schaffen.
Herausforderungen sehen sie vor allem in der starken Abhängigkeit vom Auto. Trotzdem bleiben sie dran, mit Aktionen, Straßenfesten und einer klaren Vision für die Zukunft ihres Bezirks.
Das Grätzllabor Wieden unterstützt Christine, Martin und Thomas bei ihrem Einsatz. Ihr Engagement zeigt, wie gemeinsames Handeln den öffentlichen Raum verändern kann.
Wer das eigene Grätzl mitgestalten möchte, informiert sich beim Grätzllabor und macht mit.