Die Nachhaltigkeit – die geht zu Fuß

Volles Haus bei der TU-Veranstaltung „Wiener Stadtentwicklungsplan 2035 und Auswirkungen auf die Wieden“!

Organisiert von der Grätzlgruppe Freihausviertler und RaumFairTeilen, sprach Univ.Prof. Dr. Günter Emberger von der TU Wien über die Zukunft unserer Stadt und brachte die großen Themen der Stadtentwicklung in den Maßstab des Bezirks. Themen wie Verkehr, Klimapolitik und Hitze in der Stadt wurden von Anrainer:innen, Expert:innen und Interessierten angeregt diskutiert.

Im Zentrum stand die Frage: Wie kann Wien – und speziell die Wieden – klimafit werden?
Extreme Hitze, Starkregen und längere Trockenphasen sind längst Realität. Emberger zeigte, dass die entscheidenden Schritte nicht nur auf globaler Ebene liegen, sondern direkt vor unserer Haustür beginnen: mit Bäumen, Schatten, weniger Asphalt – und mehr Platz für Bewegung und Begegnung.

Konkret bedeutet das für die Wieden: flächendeckendes Tempo 30, breitere Gehsteige, sichere Radverbindungen und der gezielte Abbau von Oberflächenparkplätzen zugunsten von Grünraum. Wo heute Autos stehen, könnte morgen Platz für kühlende Bäume, Sitzgelegenheiten und lebendige Straßenräume entstehen.

Auch der öffentliche Verkehr soll gestärkt werden – nicht durch immer höhere Geschwindigkeiten, sondern durch Dichte, Sichtbarkeit und gute Erreichbarkeit. Der Grundgedanke: Mobilität als Daseinsvorsorge – bequem, leistbar und ohne eigenes Auto.

Dass Embergers Vortrag kein Frontalunterricht war, sondern eine offene Diskussion über Verantwortung, Stadtgestaltung und Lebensqualität, machte den Abend besonders lebendig. Viele Fragen und Ideen aus dem Publikum zeigten, wie groß das Interesse ist, den Wandel aktiv mitzugestalten und wie viel hier auch schon auf kleinem Raum passiert.

Am Ende blieb bei dem einen oder der andere Teilnehmer:in noch folgener Satz hängen und sorgte für Gesprächsstoff: „Die Nachhaltigkeit – die geht zu Fuß.“

—>Den ganzen Vortrag sowie das “Fachkonzept Mobilität Stadt Wien” findet ihr im Anhang.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich.