Einchecken bitte: Ein Wurmhotel für Neubau

Ein neues Projekt bringt frisches Leben in den 7. Bezirk – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. In Neubau zieht ein Wurmhotel ein. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, ist ein cleveres System für nachhaltige Abfallverwertung, gelebte Nachbarschaft und aktive Beteiligung im Grätzl.

Wurmhotel auf Reisen

Im Juni zieht das Hotel temporär im Hof der Bezirksvorstehung ein. Dort kann sich die kleine, fleißige Bewohnerschaft in Ruhe an ihr neues Umfeld gewöhnen.

Sein endgültiges Zuhause findet das Wurmhotel in der Stiftgasse – vis-à-vis der Volksschule. Es wird dabei Teil einer größeren Vision: Im Herbst 2026 entsteht hier eine begrünte Grätzloase mit Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität.

Wie funktioniert ein Wurmhotel?

Ein Wurmhotel ist eine kompakte Kompostanlage für den urbanen Raum. Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste werden von Kompostwürmern verarbeitet und in nährstoffreichen Humus verwandelt. So entsteht ein natürlicher Kreislauf – direkt im Grätzl. Aus Resten wird Ressource. Rund 1.000 bis 2.000 Würmer arbeiten daran, die Bioabfälle zu „recyceln“ – ein ziemlich fleißiges Team auf kleinstem Raum.

Mehr als Kompost: ein Ort der Begegnung

Doch ein Wurmhotel kann noch mehr. Es ist ein Ort der Begegnung. Das Wurmhotel wird von interessierten Menschen aus der Umgebung betreut, die sich zu einer Kompostgemeinschaft zusammentun um sich gemeinsam um Pflege und Nutzung zu kümmern.

Das Projekt zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Kleinen funktionieren kann: durch gemeinsames Handeln, kurze Wege und aktive Beteiligung.

Macht mit!

Ihr wollt Teil der Kompostgemeinschaft werden oder mehr über das Wurmhotel erfahren? Dann meldet euch beim Grätzllabor Neubau und werdet aktiv.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Kompostlade im Wurmhotel © Wormsystems

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