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Engagierte Bewohner:innen machen die Innenstadt grüner und stärken die Nachbarschaft – Impressionen vom 2. Grätzllabor Forum Innere Stadt

Rund 55 engagierte Teilnehmer:innen haben die Planungswerkstatt am 11. November 2025 mit Leben gefüllt und eindrucksvoll gezeigt, wie viel Energie, Wissen und Herzblut im ersten Bezirk steckt.

Spannende Inputs zum Auftakt
Der erste Teil des Abends bot fachliche Einblicke und aktuelle Entwicklungen rund um die Innere Stadt:

  • Bezirksvorsteher Markus Figl gab bei seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über laufende Projekte, darunter die geplante Verkehrsberuhigung, die den Bezirk in den kommenden Jahren prägen wird.
  • Erich Streichsbier (MA19 Architektur und Stadtgestaltung) gewährte einen Einblick in den Strategieplan Öffentlicher Raum für die Innere Stadt – die Planungsstrategie, an der sich Gestaltungsprojekte im öffentlichen Raum künftig orientieren werden.
  • Jasmin Helnwein (FH Technikum Wien) zeigte mit ihrem Beitrag zu Klimafitness & grüner Infrastruktur auf, wie vielfältig die Möglichkeiten für einen grüneren Bezirk sind. Großes Potenzial liegt natürlich in der Dach- und Fassadenbegrünung – ein Punkt, für den die Mitwirkung von Hausbesitzer:innen und Hausverwaltungen entscheidend ist. Auch im öffentlichen Raum ist vieles möglich: von der begrünten Grätzloase bis hin zum Tröpferlbad 2.0.
  • Wir vom Grätzllabor stellten unsere Mitmach-Aktivitäten vor und präsentierten die Ergebnisse unserer großen Bewohner:innen-Umfrage – eure Stimmen, Wünsche und Beobachtungen. Außerdem wurden Fördermöglichkeiten wie das partizipative Budget und das Förderbudget erklärt, mit denen Ideen direkt umgesetzt werden können.

Eure Ideen im Mittelpunkt

Im zweiten Teil wurde aus Zuhören aktives Mitgestalten: An verschiedenen Thementischen wurden Ideen gesammelt, Projekte weitergedacht und lebendig miteinander diskutiert – und vor allem gemeinsam an einer lebenswerten Inneren Stadt gearbeitet.

Einige besondere Momente (=kleiner Auszug aus einer Vielfalt an Vorschlägen):

  • Nachbarschafts-Treffen im Bezirk: Unter dem Motto „Meine schöne Nachbarschaft“ entstand die Idee für regelmäßige Treffen von Menschen, die hier leben und wirken. -> Wir freuen uns über eure Vorschläge: Wo könnten diese monatlichen Treffen stattfinden?
  • Mehr Grün durchs Baumscheibengärtnern: Viele waren begeistert davon, wie einfach sich Baumscheiben – die kleinen Beete rund um Stadtbäume – in blühende Mini-Oasen verwandeln lassen.  ->Wer Baumscheiben-Gärtner:in werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden! Wir stellen gerne den Kontakt zur Initiative „Garteln ums Eck“ der Wiener Gebietsbetreuung Stadterneuerung her. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Nicole Engbers (GB*) für die wertvolle Unterstützung am Thementisch „Ich mach mein Grätzl grüner“.
  • Aktive Projektgruppen vor Ort: Auch unsere beiden laufenden Projektgruppen „Zukunft Bauernmarkt“ und Sommerfrische im Zentrum waren vertreten: Für den Bauernmarkt wurde die Idee eines „Biokisterl-Abholmarkts“ vorgestellt. Die Sommerfrische-Gruppe sammelte zahlreiche Vorschläge für Standorte von Begrünungen und Sitzbänken. Eine besondere Anregung: Die Bänke bunt anzumalen, bringt gleich noch mehr Farbe ins Grätzl.
  • Gemeinsam Herausforderungen anpacken: Themen wie das übermäßige Füttern von Stadttauben oder Verbesserungen in den Hundezonen wurden angesprochen – zusammen mit ersten Lösungsvorschlägen.
  • Euer Blick auf den öffentlichen Raum: Besonders wertvoll waren auch eure Hinweise dazu, welche Orte ihr im Bezirk mögt, welche weniger einladend wirken und wo ihr Verbesserungsbedarf seht. Das Team des Strategieplans Öffentlicher Raum war begeistert von der Fülle an Rückmeldungen und konkreten Anregungen, die im Laufe des Abends zusammenkamen.

Vielen Dank an alle, die sich eingebracht haben! 

Wir nehmen all diese Energie, Ideen und Perspektiven mit – und freuen uns darauf, gemeinsam mit euch weiter an der Zukunft der Inneren Stadt zu arbeiten! 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

© LA21 Wien / Alex Hauff