Am Institut für Raumplanung der TU Wien werden die Stadtplaner:innen von morgen ausgebildet. Das Projekt „Raumwerkstatt“ bildet traditionell das erste große Studienprojekt – im Wintersemester 2025/26 stand dabei die Innere Stadt im Fokus. Ausgangspunkt war der Morzinplatz: Von hier aus entwickelten Studierende Visionen für Teilräume des 1. und 2. Bezirks – ganz ohne finanzielle Einschränkungen.
Die Größe des Planungsgebiets war frei wählbar. So reichte die Bandbreite der Projekte von konkreten Platzgestaltungen, etwa am Schwedenplatz, bis hin zu großräumigen Konzepten für urbane Mobilität und Logistik.
Viele Entwürfe setzten auf mehr Grün im Straßenraum, auf den Fassaden und Dächern der Gebäude. Auch Ideen zur Verkehrsberuhigung spielten in zahlreichen Projekten eine Rolle. Ein weiteres wichtiges Thema war Wasser als Mittel zur Kühlung der Stadt im Sommer: Eine Gruppe plante etwa einen Flusslauf von der Donau bis zum Donaukanal entlang der Taborstraße. Andere Studierende beschäftigten sich mit unterirdischen Logistiksystemen, um die Waren mit einer Güter-U-Bahn unterirdisch anzuliefern und über Parkgaragen zu verteilen. Eine Gruppe hatte die Idee, eine Seilbahn zu errichten, um die Tourist:innen vom täglichen Berufsverkehr in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entkoppeln.
Am 16. Jänner 2026 wurden die Studienprojekte in der Wiener Planungswerkstatt präsentiert. Feedback gab es dabei auch von Vertreter:innen der Stadt Wien (MA 21 – Stadtteilplanung und Flächenwidmung). In der Bildergalerie findet ihr Einblicke in die Projektplakate – vielleicht entdeckt ihr ja dort eine Inspiration für eure eigenen Ideen zur Zukunft der Inneren Stadt…?
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