Gemeinsam aktiv auf der Wieden: Das erwartet euch 2026

Dieses Jahr haben wir wieder einiges vor. Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen, mitzumachen und das Grätzl aktiv mitzugestalten.

Unsere Projektgruppen planen wieder ein vielfältiges Programm: vom Repaircafé über Vorträge und Gespräche zum Klimawandel bis hin zu einer Lesung mit feministischen Texten. Und das ist längst nicht alles. Die aktuellen Termine und Angebote findet ihr laufend hier, auf unserer Website.

Auch wir als Grätzllabor Wieden setzen 2026 gezielt Schwerpunkte, um gemeinsam mit den Menschen auf der Wieden Veränderungen anzustoßen. Unser Missionsthema bleibt klar: Mehr und bessere Grün- und Freiräume für die Wieden. Es geht um konkrete Verbesserungen im Alltag, die helfen, die sommerliche Hitze zu reduzieren und das Stadtklima nachhaltig zu verbessern.

Ein besonderer Fokus liegt heuer auf der gezielten Aktivierung unterschiedlicher Gruppen im Bezirk. Neben engagierten Bewohner:innen möchten wir verstärkt Wirtschaftstreibende, Hauseigentümer:innen und alteingesessene Wiedner:innen einbinden. Denn nachhaltige Veränderungen entstehen dort, wo viele Perspektiven zusammenkommen und Verantwortung gemeinsam getragen wird.

Auch 2026 sind wieder zahlreiche Projekte und Aktivitäten geplant:

Ein besonderes Augenmerk liegt heuer auf einem Pilotprojekt in der Belvederegasse. Erstmals setzen wir dabei gezielt KI-gestützte Tools ein, um Beteiligung noch niederschwelliger und vielfältiger zu machen. Ziel ist es, neue Wege auszuprobieren, wie unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden können. Dabei sammeln wir Erfahrungen, die auch für zukünftige Beteiligungsprozesse im Bezirk richtungsweisend sein können.

Am 29. Mai wird der Nachbarschaftstag gefeiert. Gemeinsam mit den Freihausviertler:innen und KAESCH entsteht am Kühnplatz ein lebendiges Fest, das zeigt, wie vielfältig und aktiv das Grätzl ist.

Mit dem mobilen Grätzllabor im Bärlipark bringen wir unsere Arbeit direkt in den öffentlichen Raum. Der Fokus liegt dabei auf Grünthemen, aber auch auf der Frage, wie weniger Verschmutzung und mehr Begrünung zusammen gedacht werden können.

Im Herbst startet das Projekt „Grün vor der Tür“. Ziel ist es, mehr Begrünung vor Geschäftslokalen zu ermöglichen und gleichzeitig wirtschaftliche Interessen mitzudenken. Erfahrungen aus dem Freihausviertel zeigen, dass es hier noch Überzeugungsarbeit braucht – genau hier setzen wir an.

Darüber hinaus planen wir ein Treffen für ehemalige Grätzllabor-Aktive sowie eine neue Projektschmiede für das Förderprogramm um gemeisam an konkreten Ideen für die Wieden zu arbeiten.

Weitere mögliche Entwicklungen zeichnen sich bereits ab, aber dazu ein andermal mehr.

2026 wird damit ein Jahr des Weiterentwickelns, Ausprobierens und Vernetzens. Viele kleine Initiativen, getragen von engagierten Menschen im Grätzl, können gemeinsam große Wirkung entfalten. Genau darauf bauen wir – und laden alle ein, Teil davon zu sein!

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

(c) Grätzllabor Wieden