Am 10. November 2025 fand der erste Grätzl-Häck für Neubau statt – eine offene Ideenwerkstatt für Bewohner:innen, Institutionen und Interessierte. Die Stimmung war produktiv und wuselig, voller Energie. Menschen unterschiedlichster Hintergründe brachten ihre Ideen und Ansätze ein, der Dialog wurde aktiv genutzt, um gemeinsam Ideen weiterzuentwickeln.
Die Veranstaltung fand im Impact Hub, im Bücherzimmer statt – vielen Dank für diese gelungene Kooperation! Zum Abschluss gab es einen gemütlichen Ausklang bei Seven-Smash-Cocktails und gerösteten Maroni, bei dem sich die Teilnehmer:innen noch austauschen konnten.
Highlights aus dem Workshop
Smart Parking: Oberflächen-Parkplätze sollen künftig nur noch für Kurzzeitparken genutzt werden (außer für Anrainer:innen). So entsteht Platz für Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Begegnung.
Bücherei & öffentliche Räume: Dachbegrünung, Bücher-Austausch, mehr Sitzmöglichkeiten unter der Bücherei, Fahrradgarage, kleine Gestaltungsaktionen wie Bemalungen oder Lichterketten.
Kunst- und Kultur-Zwischennutzung: Leerstände im Erdgeschoss temporär für Kreativräume öffnen, Vernetzung von Initiativen aus dem Grätzl.
Stiftgassen-Umfeld: Gemeinsame Aktivitäten und Kooperationen zwischen Schule, Kindergarten und Nachbarschaft.
Anti-Littering & Lärmschutz: Bewusstseinsbildung bei Grätzloasen, Stadtmobiliar, konsumfreien Orten und Gastronomie.
Jenny-Steiner-Weg & Badhausgasse: Bemalung und Gestaltung mit Green-Dots, Umsetzung durch Nachbarschaftsgruppen
Und viele weitere Themen wie etwa
- Lastenrad-Parken
- Leerstand für Nachbarschafts-, Kunst- und Kulturprojekte
- Straßen als Spiel- und Bewegungsraum
- Markt und Kochen für alle
- Bezirksfeste zur Sichtbarkeit von Initiativen
- Indoor-Spielräume
- Öffnung Schulgarten
- Attraktivierung der Zollergasse
- uvm.
Die Themen- und Ideensammlung wurde bereits in der letzten Steuerungsgruppe des Grätzllabors vorgestellt und für gut befunden. Besonders positiv: Die Nachbar:innen zeigten hohe Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, z. B. für Pflegeaktionen oder gemeinsame Projekte – ein gutes Zeichen für ein konstruktives Miteinander.
Wie geht’s weiter?
Der Grätzl-Häck hat gezeigt, wie viel Potenzial in Neubau steckt. Viele Ideen können nun in Projektgruppen weiterbearbeitet, einige als Förderprojekte eingereicht werden. Das Format hat sich bewährt – wir wollen es bald wiederholen, um neue Themen aufzugreifen und zu vertiefen sowie weitere Menschen einzubinden.
Unser Fazit: Gemeinsam gestalten wir einen lebendigen, grünen und nachbarschaftlich geprägten Bezirk, in dem alle mitwirken können.






