Viele Menschen haben Ideen für ihr Grätzl: mehr Grün vor der Haustür, ein Ort zum Zusammensitzen, ein Nachbarschaftsfest oder eine sicherere Straße für Kinder.
Doch oft bleibt die Frage: Wo fängt man an? Und wer hilft dabei?
Beim Info- und Vernetzungsabend „Mitmachen im Grätzl!“ am 12. Februar 2026 kamen zahlreiche Wiener:innen zusammen, um genau darüber zu sprechen: Wie können Ideen aus dem Alltag zu Projekten im Grätzl werden?
Der Abend zeigte: Mitmachen muss nicht kompliziert sein und man muss es nicht alleine schaffen!
Das Aktionsprogramm Grätzloase und das Grätzllabor unterstützen Wiener:innen dabei, solche Ideen umzusetzen mit Beratung, Vernetzung und praktischer Unterstützung.
Beispiele aus der Praxis: So starten Projekte im Grätzl
Drei Projektgruppen erzählten, wie ihre Ideen entstanden sind und was ihnen bei der Umsetzung geholfen hat.
Das Projekt NetzWerk, eine mobile Grätzloase des Kollektiv bankett, bringt Kunst, Kultur und Begegnung in den öffentlichen Raum. Zwei modulare Fahrradanhänger machen es möglich, Veranstaltungen flexibel in unterschiedliche Grätzl zu bringen und Orte für Austausch zu schaffen.
Beim Projekt SchulgartERL wurde ein grauer Schulvorplatz in ein begrüntes Parklet verwandelt. Schülerinnen gestalteten den Ort selbst mit und schufen damit einen Platz zum Sitzen, Lernen und Zusammensein.
Die Projektgruppe „Grau wird grün“ aus dem Grätzllabor Rudolfheim-Fünfhaus setzt sich für mehr Bäume und Grünflächen im Bezirk ein. Gemeinsam überlegen die Beteiligten, wie Straßen und Plätze kühler, grüner und angenehmer für alle werden können.
Die Beispiele zeigen: Viele Projekte beginnen mit einer einfachen Idee und wachsen durch Zusammenarbeit.
Austausch und Beratung: Wer hilft bei der Umsetzung?
Im zweiten Teil des Abends konnten sich die Teilnehmenden direkt informieren und vernetzen. An verschiedenen Thementischen standen Expert:innen, Projektgruppen und Initiativen für Gespräche bereit.
Mit dabei waren unter anderem:
- das Team des Aktionsprogramms Grätzloase
- die Grätzllabor-Teams aus den Bezirken
- Vertreter:innen der Stadt Wien (MA 19, MA 42 und MA 46)
- Stadtbeet, mit Beratung zu Begrünung und Bewässerung
- das Nachbarschaftsrad, eine mobile Ideenschmiede
- das Kartenspiel Grätzlgestalter:in, mit dem neue Ideen spielerisch entstehen können
Bei Snacks und Getränken entstanden viele Gespräche über Ideen, Erfahrungen und mögliche nächste Schritte.
Mitmachen beginnt oft mit einer einfachen Frage
Der Abend hat gezeigt: Viele Menschen möchten ihr Umfeld aktiv mitgestalten, manchmal fehlt nur der erste Schritt oder der richtige Kontakt.
Genau hier setzen wir an: Wer eine Idee für sein Grätzl hat, bekommt Unterstützung, auch ohne Erfahrung oder Vorwissen.
Danke an alle, die dabei waren. Und wer jetzt Lust bekommen hat: Mitmachen ist jederzeit möglich!










