Trotz Baustelle und hochsommerlicher Temperaturen wurde der Bauernmarkt am 29. Juni wieder zu einem Ort der Begegnung. Beim Come Together der Projektgruppe „Zukunft Bauernmarkt“ kamen Nachbar:innen, Interessierte und das Team des Grätzllabors Innere Stadt zusammen, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam einen besonderen Nachmittag zu verbringen.
Das Come Together ist Teil der Initiative „Wir schaffen gutes Klima“. Gemeinsam arbeiten Betriebe und engagierte Menschen daran, sowohl das Stadtklima als auch das soziale Klima im Grätzl nachhaltig zu verbessern. Die Veranstaltung machte sichtbar, wie beides zusammenhängt: Ein lebenswerter öffentlicher Raum entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, sich austauschen und gemeinsam Ideen für ihr Grätzl entwickeln.
Der Termin fiel mitten in die Juni-Hitzewelle und damit an einen der heißesten Tage, den die Wiener Innenstadt je erlebt hat. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die geplante Grätzltour abgesagt – sie wird im Herbst nachgeholt.
Passend zur Wetterlage gestaltete Chefkoch Karl Wrenkh seinen Impulsvortrag spontan rund um die Frage, was an besonders heißen Tagen guttut. Seine Empfehlungen: ausreichend trinken und ruhig etwas salziger essen, um den Flüssigkeits- und Salzverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Gemeinsam verkosteten die Besucher:innen ein Kürbiskernöl-Risotto mit Zucchini – ein saisonales Gericht, das alles mitbringt, was der Körper an einem heißen Sommertag braucht, und auch kalt hervorragend schmeckt.
Neben den kulinarischen Impulsen stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Es wurde geplaudert, gespielt und gelacht. Neue Bekanntschaften entstanden, Ideen wurden ausgetauscht und Gespräche über das Grätzl und seine Zukunft geführt.
Die Initiator:innen des Come Together wünschen sich langfristig mehr Begrünung und weniger Autos. Gerade die aktuelle Sperre der Gasse aufgrund der Fernkälte-Baustelle zeigt, dass eine Durchfahrt nicht unbedingt notwendig wäre. Die für das Come Together genutzte Ecke Bauernmarkt # Landskrongasse machte an diesem Nachmittag deutlich, welches Potenzial in diesem Ort steckt: Eine Grätzloase mit Begrünung und Sitzgelegenheiten – und vielleicht eines Tages sogar ein Baum mit einer Bank – könnte hier einen angenehmen Platz zum Verweilen und für nachbarschaftliche Begegnungen schaffen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und diesen Nachmittag mitgestaltet haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit, das Grätzl gemeinsam zu beleben.








