Partizipatives Projektbudget Alsergrund: Gemeinsam für den Bezirk

Am 9. März 2026 traf sich das Vergabegremium des Partizipativen Projektbudgets im Projektraum des Grätzllabors Alsergrund, um über die eingereichten Projektideen für das Jahr 2025 zu beraten. Vertreter:innen verschiedener Projektgruppen kamen zusammen, um gemeinsam zu entscheiden, wie die verfügbaren 5.000 Euro bestmöglich für eine nachhaltige Bezirksentwicklung geingesetzt werden können. 

Insgesamt wurden sechs Projekte eingereicht, die unterschiedliche Themen und Zielgruppen im Alsergrund ansprechen. Die Vielfalt reichte von nachbarschaftsfördernden Initiativen, wie eine Verköstigung für die Besucher:innen im Offenen Café, einer Langen Tafel für die Nachbarschaft hinter der Markthalle, den Lichtentaler Lichtspielen hin zu bewusstseinsbildenden Projekten für mehr Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum. Allerdings überstieg die Gesamtsumme der eingereichten Budgets den verfügbaren Rahmen deutlich. Daher war es notwendig, gemeinsam Prioritäten zu setzen und Anpassungen vorzunehmen. 

In intensiven Gesprächen wurden die Projektanträge einzeln diskutiert und hinsichtlich ihrer Wirkung, Umsetzbarkeit und Kosten überprüft. Dabei zeigte sich ein konstruktiver Austausch, bei dem alle Beteiligten bemüht waren, faire und ausgewogene Entscheidungen zu treffen. Einige Budgetposten wurden reduziert oder anders zugeordnet. 

Am Ende konnte sich das Gremium einstimmig auf eine Verteilung der Mittel einigen. Dieses Ergebnis zeigt, wie partizipative Entscheidungsprozesse funktionieren können: transparent, gemeinschaftlich und mit Blick auf das große Ganze. 

Das Partizipative Projektbudget bleibt damit ein wichtiges Instrument, um Engagement im Bezirk zu fördern und Ideen aus der Nachbarschaft Wirklichkeit werden zu lassen. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

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(c) LA21 Wien & Alex Hauff