Radltour „Dem Wasser auf der Spur“

Die Radltour durch die südlichen Bezirksteile am 08. Juni 2026 war ein voller Erfolg. Das Grätzllabor Rudolfsheim-Fünfhaus und das Grätzllabor Penzing luden – in Kooperation mit dem Bezirksmuseum 15 – zur gemeinsamen Raderkundungstour entlang der südlichen Bezirksteile ein. Gemeinsam erkundeten wir die Rolle von Wasser im Kontext des Klimawandels anhand konkreter Orte in den Grätzln: vom Wienfluss bis zum nachbarschaftlichen Gießprojekt, vom Wasserspiel bis ins Bezirksmuseum und der aktuellen Ausstellung „Wasser in Rudolfsheim-Fünfhaus – Natur und Kultur“.

Besonders vielfältig zeigte sich dabei, auf welchen Ebenen Wasser im Bezirk wirkt: Eine Projektgruppe von „Grau wird Grün im 15. Bezirk“ war ebenso Teil der Tour und brachte Perspektiven zur klimafitten Umgestaltung des Stadtraums ein. Ein besonderer Stopp war außerdem der neu umgerüstete Hydrant beim Parklet der Grätzlmacherin Kamal, der exemplarisch zeigt, wie Infrastruktur im Kleinen für gemeinschaftliche Nutzung und Stadtklima neu gedacht werden kann.

Auch Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner war mit dabei und begleitete die Tour aktiv. Entlang der Route wurde deutlich, wie präsent Wasser im urbanen Raum ist – sichtbar im Wienfluss, im gestalteten Straßenraum, in Begrünungsprojekten und in alltäglichen Initiativen zur Bewässerung und Abkühlung im Grätzl.

Im gemeinsamen Austausch wurde schnell klar, wie wertvoll solche Raderkundungen sind: Die Teilnehmenden brachten eigene Erfahrungen und Ideen ein und machten die Tour zu einem lebendigen Lern- und Gesprächsraum im öffentlichen Raum. Es entstand ein intensiver Dialog darüber, wie Wasser, Klima und Stadtraum zusammenspielen – und wie sich unsere Grätzl gemeinsam zukunftsfähig gestalten lassen.

So wurde die Radltour nicht nur zu einer gemeinsamen Fahrt durch den Bezirk, sondern auch zu einem wichtigen Beitrag, um Klimathemen greifbar und erlebbar zu machen.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

(c) Grätzllabor 14