Grätzlmacherin Rosi lebt und arbeitet seit über 30 Jahren im Hugo-Breitner-Hof im 14. Bezirk. Sie schätzt den ruhigen Hof als Ausgleich zum Großstadttrubel. Gleichzeitig wünschte sie sich mehr Begegnung in der Nachbarschaft. Aus diesem Wunsch entstand die Idee für einen Nachbarschaftsflohmarkt.
Mit Unterstützung des Grätzllabor Penzing organisierte Rosi den ersten Hofflohmarkt. Gleich beim ersten Mal nahmen 42 Verkaufsstände teil. Viele Bewohner:innen des Hugo-Breitner-Hofs kamen zusammen, auch Menschen aus den umliegenden Bezirken besuchten den Flohmarkt. Der Hof wurde zu einem lebendigen Treffpunkt.
Rosi bringt beste Voraussetzungen für diese Rolle mit. Als Hausbesorgerin kennt sie viele Menschen im Haus und weiß, was sie bewegt. „Ich rede einfach gern mit den Menschen“, sagt sie selbst.
Der Erfolg des Flohmarkts motiviert sie, weiterzumachen. Sie organisiert den Hofflohmarkt zweimal im Jahr, einmal im Frühling und einmal im Herbst. Besonders freut sie sich über die Verlässlichkeit der Standler:innen und über die gute Zusammenarbeit mit Kooperationspartner:innen wie Kiddy & Co und Wohnpartner.
„Menschen, die sich für andere engagieren und sich etwas trauen, machen den Unterschied“, sagt Rosi. Für sie war der Flohmarkt ein rundum gelungenes Erlebnis.
Mit ihrer Idee bringt Rosi Menschen zusammen, stärkt das nachbarschaftliche Miteinander und fördert einen bewussteren Umgang mit Ressourcen. Ihr Engagement zeigt, wie viel eine einzelne Initiative im Grätzl bewirken kann.