Schreiben schafft Räume – für Gedanken, Erfahrungen und Veränderung
Schreiben ist mehr als das Aneinanderreihen von Wörtern. Es ist Ausdruck, Reflexion und manchmal auch Rebellion. Schreiben öffnet Räume: für Gedanken, für neue Perspektiven, für Erfahrungen, die sonst vielleicht im Verborgenen bleiben. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen, Ungleichheiten und Umbrüche ist das Schreiben ein Mittel, um sichtbar zu machen, was oft übersehen wird. Wer schreibt, nimmt sich Raum. Und bietet ihn zugleich anderen an – zum Nachdenken, Mitfühlen, für einen Perspektivenwechsel.
In diesem Spannungsfeld zwischen persönlichem Ausdruck und gesellschaftlichem Anliegen bewegt sich das feministische Schreibkollektiv SMASH, das im März 2025 auf der Wieden gegründet wurde. Vier Frauen, die mit klarer Stimme über Gerechtigkeit, Sichtbarkeit und Zugehörigkeit schreiben – kraftvoll, ehrlich und vielschichtig.
Die erste öffentliche Lesung: Bühne frei für starke Worte
Im Dezember 2025 trat SMASH erstmals öffentlich mit einer Lesung im Wiener
Spektakel auf. Die Texte waren provokant, berührend und facettenreich. Sie reichten von Körper und Glaube über Lust, Scheinheiligkeit und Gewalt bis hin zu struktureller Diskriminierung. Vielschichtig, direkt und literarisch zugleich.
Das Publikum reagierte begeistert – darunter bekannte Gesichter, aber auch viele, die SMASH an diesem Abend zum ersten Mal erlebten. Es war ein lebendiger, bunter Abend. Nach der Lesung wurde weiter diskutiert, gelacht, zugehört, geteilt. Ein Abend, der nachwirkte.
Worte, die bewegen – Stimmen, die verbinden
SMASH zeigte eindrucksvoll: Schreiben kann Gemeinschaft stiften. Worte
können bewegen und zum Handeln anregen. Wer schreibt, bleibt nicht stumm – und wer einander zuhört, verändert die Welt, Stück für Stück.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Lesung von SMASH – und auf viele
weitere Räume, die durch ihre Worte entstehen.

