In der Dreihausgasse ist ein kleines, aber wirkungsvolles Grätzllabor-Förderprojekt umgesetzt worden: Vor dem Eingang des Ersatzquartiers der Volksschule Reichsapfelgasse wurden Pflanztröge aufgestellt, um eine Parkspur vorübergehend freizuhalten. So entsteht während des Umbaus der Schule in der Reichsapfelgasse mehr Platz für Schüler:innen und Eltern beim Ankommen und Weggehen.
Die Idee kam von engagierten Eltern und wurde gemeinsam mit dem Bezirk, der Schulleitung, dem Verein Wagner Brüder, den zuständigen Dienststellen und dem Grätzllabor Rudolfsheim-Fünfhaus umgesetzt. Wo vorher Autos parkten, gibt es jetzt einen geschützteren Bereich vor der Schule – mit mehr Grün, mehr Farbe und mehr Abstand zum vorbeifahrenden Verkehr.
Das Projekt zeigt, wie temporäre Maßnahmen im öffentlichen Raum schnell Verbesserungen bringen können. Solche Ansätze werden auch als „Tactical Urbanism“ bezeichnet: Mit einfachen, gut abgestimmten Mitteln wird ausprobiert, wie Straßen und Plätze sicherer, grüner und angenehmer für alle werden können.
Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht begrüßt die neue Begrünung in der Dreihausgasse: „Mit den neuen Pflanztrögen werden nicht nur Sträucher und Pflanzen gesetzt, es wird auch eine Maßnahme getroffen, die in puncto Verkehrssicherheit einen Mehrwert bringt. Schülerinnen und Schüler bietet der Vorplatz nun mehr Raum und eine klare Trennung zur Straße. Diese gemeinsame Aktion – Schule, Grätzllabor und Bezirksvorstehung – ist eine von vielen, die wir im Bezirk umsetzen!“
„Im dicht verbauten 15. Bezirk schaffen wir es regelmäßig, auch mit kleineren Budgets schöne, wirkungsvolle Maßnahmen der Begrünung im öffentlichen Raum zu verwirklichen. Dabei werden die Wünsche der Anrainer*innen in hohem Maße berücksichtigt!“ so Bezirksrat André Stolzlechner (Radbeauftragter des Bezirks).
Die Pflege und das Gießen der Pflanzen übernimmt der gemeinnützige Verein Wagner Brüder, in dem sich Freiwillige für mehr Grün in der Stadt engagieren.
Am Foto: Schulleiter Michael Vallant, Lehrerin Petra Hagenauer mit Schüler:innen der 4B, Thomas Markiefka und Julian MR vom gemeinnützigen Verein Wagner Brüder und Radbeauftragter des Bezirks, André Stolzlechner.