Die Umgestaltung der Galileigasse wurde mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Wien ausgezeichnet. Seit 2020 arbeiten engagierte Bürger:innen im Rahmen des Grätzllabors Alsergrund an Ideen für die klimafitte Neugestaltung der Gasse. Bereits die „Grätzloase Halli Galli“ zeigte, wie viel Potenzial in der Gasse steckt, wenn Menschen mehr Platz bekommen.
Unter dem Titel „Tik Tak Galilei – Next Level Wohnstraße“ entwickelte die TU Wien das Projekt mit Studierenden der Architektur und Raumplanung in einem co-kreativen Prozess weiter. Unter der Leitung von Katrin Hagen (Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung), Lena Hohenkamp (Forschungsbereich Örtliche Raumplanung) und Jan Gartner (Raumpioniere) entstand in Zusammenarbeit mit dem Grätzllabor Alsergrund und dem 9. Bezirk ein Entwurf für eine Fußgängerzone in der Galileigasse.
In einer 12-tägigen Bauwerkstatt wurden der Entwurf direkt umgesetzt: Sitzgelegenheiten, Pflanztröge, Hochbeete und ein Stehcafé entstanden, die Fahrbahn wurde kreativ bemalt und die Gasse autofrei gemacht. Auch neue Bäume, Sträucher und essbare Pflanzen wurden gesetzt.
Das Grätzllabor Alsergrund freut sich gemeinsam mit allen Partner:innen über die Anerkennung und dankt allen, die mit ihrem Einsatz zur lebendigen Zukunft der Galileigasse beitragen.
Bei Rückfragen:
Katharina Kvasnicka, Grätzllabor Alsergrund
k.kvasnicka@la21.at
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