Das Förderprogramm des Grätzllabor

Seit 2025 gibt es ein Bezirksförderprogramm für die Umsetzung von Ideen aus dem Grätzllabor der Lokalen Agenda 21 Wien. Die Bezirke sollen damit bei der Umsetzung von kleinteiligen Maßnahmen finanziell unterstützt werden.

Gefördert werden Projekte, die in den Wirkungsbereich des Bezirks fallen und von einer zuständigen Magistratsabteilung umgesetzt werden können. Die Projekte sollen die nachhaltige Entwicklung im Bezirk unterstützen und fördern. Sie dürfen nicht bereits über andere Förderprogramme finanziert werden.

Jeder Grätzllabor-Bezirk kann auf eine Förderung zugreifen, die zu 50% aus dem Zentralbudget der Stadt Wien und zu 50% vom Bezirksbudget finanziert wird. Für die Projekte aus dem jeweiligen Bezirk stehen damit für 2025 15.000 Euro, 2026 40.000 Euro, 2027 40.000 Euro und 2028 20.000 Euro zur Verfügung. Ein Einzelprojekt muss mindestens 5.000 Euro und darf maximal 15.000 Euro kosten. Die Budgetmittel müssen innerhalb von 12 Monaten ab der Bestätigung des Lenkungsgremiums verbraucht werden.

Die Projekte werden von Bürger:innen mit der Unterstützung des Grätzllabor-Teams gemeinsam mit dem Bezirk und den zuständigen Magistratsabteilungen entwickelt. Zum Beispiel können mit dem Förderprogramm des Grätzllabor neue Baumscheiben in Liesing, die Linie F in Währing oder eine Wasserentnahme bei einem Hydranten am Alsergrund umgesetzt werden.  

Danach werden sie der Steuerungsgruppe des Grätzlabor im jeweiligen Bezirk vorgeschlagen und von dieser angenommen. Anschließend muss das Lenkungsgremium der Stadt Wien das Projekt bestätigen. Nach der Zusage durch das Lenkungsgremium muss das Projekt innerhalb von 12 Monaten umgesetzt werden.

Habt ihr eine passende Projektidee? Möchtet ihr gemeinsam mit uns daran arbeiten und draus Wirklichkeit machen? Kommt zu einer unseren Veranstaltungen, schreibt uns oder ruft uns an. Wir freuen uns auf euch!

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich.