Ein Platz und grüne Ruhepole bei der Fluchtgasse, Bleichergasse und Widerhofergasse

Die Projektgruppe „Zukunft Nußdorfer Straße“ setzt sich damit auseinander, den öffentlichen Raum in der Umgebung rund um die Fluchtgasse, Bleichergasse und Widerhofergasse neu zu denken. Ziel ist es, aus bisher vorwiegend verkehrsdominierten Straßen lebendige, grüne und sichere Orte zu machen – mit mehr Platz für Menschen, mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität.

Update
Die Projektidee zur Umgestaltung des Eingangs zur Bleichergasse von der Nußdorfer Straße aus wurde unter dem Titel „Durchatmen am grünen Tor“ als eines der sieben Klimateam-Gewinnerprojekte am Alsergrund 2025 ausgewählt. Damit wird dieses Projekt innerhalb der nächsten zwei Jahren umgesetzt.

Konkrete Maßnahmen
– Pflanzung von mindestens zwei neuen Bäumen (vor Objektnummer 1)
– Errichtung von Sitzplätzen (vor Objektnummer 2)
– Reduktion von Parkplätzen für noch mehr Pflanzen (z.B. zwischen den Bäumen)
– Reduktion von Parkplätzen und Entsiegelung auf der Nußdorfer Straße, um die Torsituation hervorzuheben (vor Objektnummer 11 bzw. Objektnummer 1 Richtung 9)

Bedeutung fürs Klima
– Reduktion von Hitzeinseln
– Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
– CO₂-Reduktion
– Natürliche Kühlung
– Schonender Umgang mit Ressourcen
– Förderung aktiver Mobilität

Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf der Klimateam-Website.

Folgende Ideen wurden von der Projektgruppe ausgearbeitet:

Ein neuer Stadtplatz entsteht
Durch die Umwandlung der Nebenfahrbahn zwischen Fluchtgasse und Pichlergasse in eine erweiterte Fußgängerzone kann ein neuer, vielseitig nutzbarer Platz geschaffen werden. Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, Schanigärten und möglicherweise Platz für Marktstände oder kleine Veranstaltungen sollen diesen Ort zu einem neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft machen.

Mehr Grün und Raum zum Verweilen
Durch eine Begegnungszone mit Einbahnregelung in der Fluchtgasse bis zur Bleichergasse kann mehr Raum für Begrünung und entspanntes Gehen geschaffen werden. Der angrenzende Platz wird damit gefühlt vergrößert und gewinnt an Qualität.

Die Pichlergasse wird zur Wohnstraße
Um Schleichverkehr zu verhindern und die Straße ruhiger und sicherer zu machen, könnte eine Wohnstraße eingerichtet werden.

Grüne Verbindungen schaffen
In der unteren Bleichergasse kann die bestehende Baumreihe bis zur Nußdorfer Straße verlängert werden. Ein „grünes Tor“ mit zusätzlichem Sitzplatz sollte an der Kreuzung entstehen und gleichzeitig als Puffer gegen Lärm und Verkehr wirken. Breitere Gehsteige sorgen für mehr Komfort und Sicherheit.

Zebrastreifen für mehr Sicherheit
Neue Querungsmöglichkeiten auf Höhe der Bleichergasse und bei der Haltestelleninsel stellen den Fußverkehr in den Vordergrund und sorgen für mehr Verkehrssicherheit.

Begegnungszone Widerhofergasse
Die Gasse sollte mit Bäumen, konsumfreien Sitzflächen, Trinkbrunnen und barrierefreien Gehwegen ein neues Gesicht bekommen – und das ohne Einschränkungen für den bestehenden Verkehr, da es sich ohnehin bereits um eine Sackgasse handelt. Besonders profitiert davon die Ostseite der Straße, die sich zu einem ruhigen, grünen Ort entwickeln kann – mit einem grünen Anschluss an das grüne Ende der Gasse.

Weitere Wünsche und nächste Schritte
Langfristig sollen auch sichere Radwege, begrünte Gleise, zusätzliche Bäume entlang der Nußdorfer Straße sowie Fassadenbegrünungen umgesetzt werden – insbesondere bei wenig gestalteten Neubauten. Die weitere Planung soll dabei in enger Abstimmung mit den Entwicklungen rund um den U‑Bahn-Bau erfolgen.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Aktionsprogramm Grätzloase engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich. 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von Bürger:innen, die sich im Grätzllabor engagieren. Für die Inhalte sind die Bürger:innen daher selbst verantwortlich.