Rund um den St.-Elisabeth-Platz entsteht ein zukunftsweisendes Projekt: Mit der Erweiterung der Volksschule zur Ganztagsschule und einem zusätzlichen Standort in der Belvederegasse 32 wird auch der öffentliche Raum neu gedacht. Ziel ist eine sichere, attraktive Verbindung zwischen den Schulgebäuden – und eine spürbare Aufwertung für das gesamte Grätzl.
Im Fokus steht die Neugestaltung des Schulvorplatzes in der Belvederegasse. Breitere Wege, mehr Grün, klare Orientierung und eine höhere Aufenthaltsqualität sollen Kindern, Eltern und Anrainer:innen gleichermaßen zugutekommen – im Einklang mit der Wiedner Klimastrategie und dem Anspruch an einen klimafitten Stadtraum.
Beteiligung auf mehreren Ebenen
Das Grätzllabor Wieden begleitet diesen Prozess mit einem breit angelegten Beteiligungsverfahren: Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern und Anrainer:innen bringen ihre Perspektiven aktiv ein – in Workshops und einem öffentlichen Beteiligungsevent direkt vor Ort.
Einsatz von KI-Tools
Besonders innovativ: Das Projekt ist als Pilot angelegt und setzt erstmals zwei KI-Tools ein, um Ideen sichtbar zu machen, mehrsprachige Beteiligung zu ermöglichen und Beiträge effizient auszuwerten. Die Ergebnisse dienen als fundierte Grundlage für die weitere Planung.
So entsteht Schritt für Schritt ein Schulumfeld, das nicht nur sicherer, sondern auch grüner, lebendiger und gemeinschaftlicher wird – gemeinsam gestaltet für die Wieden von morgen.
Das Projekt wurde aus Mitteln des internen Innovationsmanagements der Stadt Wien, abgewickelt durch die Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23), finanziell unterstützt.
